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Stefan Scheil
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Stefan Scheil (* 1963 in Mannheim) ist ein deutscher Historiker und Politiker (AfD), der sich vor allem mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit in Deutschland befasst. Seine Thesen zu Ursachen und Verlauf des Zweiten Weltkriegs werden in der seriĂśsen Geschichtsforschung als Geschichtsrevisionismus abgelehnt.
Contents
⢠Werke und Thesen
⢠Rezeption
⢠Dissertation
⢠Fßnf plus zwei
⢠Auszeichnungen
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Studium, publizistische und politische Tätigkeit
Scheil studierte Geschichte, Soziologie und Philosophie an den Universitäten Mannheim und Karlsruhe, wo er 1997 bei Rudolf Lill und Wolfgang Altgeld mit einer Dissertation zum Thema Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912 zum Dr. phil. promoviert wurde.cite-ref-1[1] AnschlieĂend befasste er sich vor allem mit der Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs in Europa und den Ursachen des Krieges gegen die Sowjetunion 1941â1945.
Neben einer Reihe von BĂźchern zu diesem Themenkomplex verfasste Scheil seit 2006 einige zeithistorische Artikel fĂźr die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Spätestens seit 2002 schreibt er häufig Beiträge fĂźr die Wochenzeitung Junge Freiheit; auch die Zeitschrift Sezession des Instituts fĂźr Staatspolitik fĂźhrt ihn seit 2009 als regelmäĂigen Mitarbeiter.cite-ref-vs2007-2-0[2] Beide Blätter werden der Neuen Rechten zugeordnet.cite-ref-3[3]
Scheil nahm wiederholt an Veranstaltungen teil, die auch von Rechtsextremisten ausgerichtet werden. Er war neben Gerd Schultze-Rhonhof und Walter Post Hauptreferent auf der Tagung Wollte Hitler den Krieg? vom 6. Mai 2006, die die Herausgeber der geschichtsrevisionistischen Zeitschriften Deutsche Geschichte â Europa und die Welt (Druffel & Vowinckel-Verlag) und Deutschland in Geschichte und Gegenwart (Grabert Verlag) organisiert hatten.cite-ref-4[4] Er nahm an der Jahrestagung des von Dietmar Munier gegrĂźndeten Schulvereins zur FĂśrderung der Russlanddeutschen in OstpreuĂen vom 3. bis 5. April 2009 teilcite-ref-5[5] und verfasste 2009 einen Beitrag fĂźr das vom rechtsextremen Druffel & Vowinckel-Verlag herausgegebene Sonderheft Deutsche Geschichte.cite-ref-6[6]
Scheil wurde als AfD-Spitzenkandidat bei der Kreistagswahl 2014 in den Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises gewählt und war dort Fraktionssprecher der AfD.cite-ref-7[7] Er war auĂerdem Ansprechpartner seines AfD-Kreisverbandes.cite-ref-8[8] Nach eigenen Angaben schied er aus persĂśnlichen GrĂźnden zum 31. Dezember 2015 aus dem Kreistag aus. Bei der Bundestagswahl 2017 war er Direktkandidat der AfD im Wahlkreis 209 (Kaiserslautern, Kusel, Donnersberg)cite-ref-9[9] und erreichte 12,6 Prozent der Erststimmen.cite-ref-10[10] Auf der Landesliste stand er auf Platz 5 und verfehlte damit den Einzug in den Bundestag. Bei der Bundestagswahl 2021 trat er im Wahlkreis 207 (Ludwigshafen/Frankenthal) an und erreichte dort 11,6 Prozent der Erststimmen. Da er auf der Landesliste nicht vertreten war, verfehlte er den Einzug erneut.cite-ref-11[11] Bei der Bundestagswahl 2025 war Scheil AfD-Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal.cite-ref-12[12] Er erreichte 23,1 % der Erststimmen, wurde aber nicht in den Deutschen Bundestag gewählt.cite-ref-13[13]
Er war ab 2015 Mitglied des Vorstands der Erich-und-Erna-Kronauer-Stiftung.
Werke und Thesen
Seine Ansichten zu Entstehung und Verlauf des Zweiten Weltkriegs sowie zu den Zielen der beteiligten Staaten legte Scheil in drei BĂźchern dar: Logik der Mächte (1999), FĂźnf plus zwei (2003) sowie 1940/41. Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs (2005). Darin erhebt er den Anspruch, den bisherigen Forschungsstand einer grundlegenden Revision zu unterziehen. Als seine âHauptprämisseâ benennt er âden kontinuierlichen Machtverlust aller europäischen Nationalstaaten und [âŚ] die Anstrengungen der europäischen Rand- und kommenden Weltmächte USA und UdSSR, ebendiese Entwicklung zu beschleunigenâ.cite-ref-14[14] Er vertritt die von der Geschichtswissenschaft abgelehnte Auffassung, der Zweite Weltkrieg sei nicht maĂgeblich vom nationalsozialistischen Deutschland verursacht worden, sondern Ergebnis einer Eskalation, fĂźr die gleichermaĂen das Machtstreben und das diplomatische Versagen GroĂbritanniens, Frankreichs, Italiens und Polens sowie die hegemonialen Ambitionen der USA und der Sowjetunion verantwortlich gewesen seien. Folgerichtig vertritt er im letzten Band der Trilogie die Präventivkriegsthese: Danach sei der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941 nicht aus ideologischen GrĂźnden oder aufgrund langfristiger Pläne Hitlers zur Eroberung von âLebensraum im Ostenâ erfolgt. Dieser habe lediglich einem sowjetischen Angriff auf den deutschen Machtbereich zuvorkommen wollen.
2003 bestritt Scheil in einem Buch gegen die zweite Fassung der Wehrmachtsausstellung, dass die Kriegsziele der Wehrmacht mit der nationalsozialistischen Rassenideologie weitgehend Ăźbereinstimmten. Er wiederholte diese Ansicht in verschiedenen Zeitschriftenartikeln und Aufsätzen. Die neuere Forschung hat diese Ăbereinstimmung jedoch breit belegt.cite-ref-15[15]
In seinem 2008 erschienenen Buch Churchill, Hitler und der Antisemitismus vertritt Scheil die These, Winston Churchill habe bewusst den Krieg gegen das âDritte Reichâ gesucht und wesentlich mit zu verantworten.
2010 war er Mitverfasser einer Gedenkschrift fĂźr Wolfgang Venohr, Schriftsteller und frĂźheres Mitglied der Waffen-SS.cite-ref-16[16]
Bei einer Veranstaltung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung zum hundertsten Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs bezeichnete Scheil die gesamte Zeit zwischen 1914 und 1945 als âdreiĂigjährigen Kriegâ, als Krieg um die Frage, âob es Deutschland gestattet wird, sich zu einer Art Weltmacht auf AugenhĂśhe mit anderen Mächten zu entwickelnâ, oder ob Zentraleuropa âweiterhin das Objektâ auĂereuropäischer Mächte sein solle. Während der Podiumsdiskussion am Veranstaltungsende äuĂerte Scheil, es habe nach 1945 zur âGrĂźndungsurkunde der Bundesrepublikâ gehĂśrt zu sagen, âwir mĂźssen uns jetzt abschaffenâ.cite-ref-17[17]
Rezeption
Historiker und Fachrezensenten zum Zweiten Weltkrieg lehnen Scheils Thesen zu dessen Entstehung und Verlauf fast durchweg ab und weisen sie als unhaltbar zurßck. Jost Dßlffer kritisierte 2000, Scheil habe in dem Buch Logik der Mächte die Rassenideologie der NS-Expansionspolitik als sekundär abgetrennt, Hitler als Politiker mit begrenzten machtpolitischen Expansionszielen dargestellt und mit selektiver Interpretation eine Relativierung NS-deutscher Expansion versucht, die nicht ßberzeuge.cite-ref-18[18]
Wolfgang Benz, ehemaliger langjähriger Leiter des Zentrums fĂźr Antisemitismusforschung, bezeichnet Scheil in der Zeitschrift fĂźr Geschichtswissenschaft 2014 als Historiker, dem trotz guter Quellenkenntnis âGeschichte nur als Rohstoff fĂźr weltanschauliche Konstrukte dieneâ. In seinen BĂźchern verzichte er weitgehend auf Archivstudien und gebrauche die Sekundärliteratur selektiv, sofern diese seinen Absichten nĂźtze, die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg zu relativieren. Zu diesem Zweck konstruiere er entgegen den Fakten eine aggressive Kriegspolitik Polens, behaupte, massenhaftes âLeid der âVolksdeutschenââ sei fĂźr âviele Orte in Polenâ typisch gewesen, und schreibe den deutschen Ăberfall auf die UdSSR 1941 zum gerechtfertigten Präventivkrieg um.cite-ref-19[19] Scheils âeigentliche[s] Metierâ im Dienste geschichtspolitisch motivierter Umdeutungen sei die âSpekulation im Gewande von Geschichtsphilosophie. Mit steilen Thesen, die mĂźhsam aus Quellen erarbeitete und belegte Erkenntnisse der zĂźnftigen Geschichtswissenschaft rechts Ăźberholen, lassen sich SehnsĂźchte eines national gesinnten Publikums befriedigen und Beifall am Stammtisch gewinnen.âcite-ref-20[20]
Sven Felix Kellerhoff zufolge gehĂśren Scheil und Gerd Schultze-Rhonhof 2006 zu den âwenigen der radikalen Rechten nahe stehenden Publizistenâ, die noch das Verbrechen eines âunprovozierten Ăberfallsâ der Wehrmacht auf Polen 1939 bestritten.cite-ref-21[21] Sie seien auch 2009 dafĂźr verantwortlich, dass Hitlers Behauptung eines angeblichen deutschen Verteidigungskrieges gegen Polen âsogar zunehmendâ wirke. Da Scheil den deutschen Ăberfall auf Polen nicht bestreiten kĂśnne, konstruiere er eine âdiplomatische Ausweglosigkeit Hitler-Deutschlandsâ, die nach der britischen und franzĂśsischen Garantieerklärung fĂźr die polnische Souveränität im März 1939 eingetreten sei. DemgegenĂźber seien folgende Tatsachen festzuhalten:
⢠dass Hitler laut der HoĂbach-Niederschrift im November 1937 einen Eroberungskrieg fĂźr âLebensraumâ angestrebt und fĂźr unvermeidbar erklärt hatte, damals vorrangig gegen die Tschechoslowakei,
⢠Hitlers Kriegskurs seit dem Mßnchner Abkommen 1938,
⢠unannehmbare Forderungen des NS-Regimes an Polen, so dass dessen Regierung eine gegenseitige Grenzgarantie im März 1939 ablehnte,
⢠die âbewusst eskalierten Spannungen mit Polen im Sommer 1939â,
⢠dass die Wehrmacht seit Juni 1939 angriffsbereit war,
⢠dass die âteilweise martialischen TĂśneâ in Polen bedeutungslos waren, weil den Deutschen ihre reale militärisch-technische Ăberlegenheit klar war,
⢠Hitlers Rede am 22. August 1939 vor Wehrmachtsgenerälen, in der er zur Zerschlagung Polens und Vernichtung seiner Fßhrungsschicht aufrief und kein Eingreifen der westlichen Bßndnispartner Polens erwartete,
⢠dass Stalin Hitler mit dem Hitler-Stalin-Pakt nicht zum Krieg gegen Polen drängte, sondern dessen Angriffswillen fßr eigene gefahrlose Gebietsgewinne nutzte.cite-ref-22[22]
Rainer F. Schmidt zufolge vertritt Scheil âeine von der Forschung nicht akzeptierte, revisionistische Sicht zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegsâ. Auch seine Thesen zu Churchill stĂźnden âim Widerspruch zur internationalen Forschungâ; Scheil kĂśnne sie âweder mit aussagekräftigen Dokumenten noch mit einer argumentativ plausibel entwickelten BeweisfĂźhrungâ erhärten. Er springe von einem Handlungsstrang zum nächsten, projiziere seine Behauptungen auf von anderen Situationen bestimmte âParameterâ und blende objektive Tatsachen aus.cite-ref-23[23]
Sergej Slutsch kritisierte 2008, Scheil versuche âdurch manipulativen Gebrauch einzelner Dokumente geradezu phantastische Versionen hinsichtlich der [âŚ] sowjetischen Absichtenâ beim Berlinbesuch des sowjetischen AuĂenministers Molotow von 1940 zu konstruieren: Danach habe Stalin angestrebt, âdass es keine deutsche Interessensphäre in Europa mehr geben sollteâ. Dies sei eine vĂśllig unbegrĂźndete, fehlerhafte Interpretation dieser Dokumente. Scheil gehe von der falschen âaxiomatischen Annahmeâ aus, Hitler habe im Herbst 1940 das Kriegsende angestrebt und dazu die politische UnterstĂźtzung der UdSSR gebraucht. Tatsächlich habe Hitler den Quellen zum Verlauf zufolge den Misserfolg der Verhandlungen mit Molotow im Voraus geplant, um Skeptikern im Oberkommando der Wehrmacht zu demonstrieren, dass man die Sowjetunion zerschlagen und dies mit aller Kraft vorbereiten mĂźsse. DemgegenĂźber habe die Sowjetunion wegen ihrer expansionistischen Absichten die Zusammenarbeit mit Hitler gesucht.cite-ref-24[24]
Dissertation
Scheils Dissertation fand Lob und Kritik. Hans Fenske wĂźrdigte nach Erscheinen der Buchausgabe 1999 ihr umfangreiches Material; Scheil habe seine Ausgangsfrage, âwie eine Drei-Prozent-Bewegung fortlaufend zu Mandaten kommen konnteâ, damit aber nicht ausreichend beantwortet.cite-ref-25[25] Massimo Ferrari Zumbini zählte Scheils Arbeit 2003 zu den âgrĂźndlichsten Analysen der Wahlergebnisse der Antisemitenâ im Kaiserreich.cite-ref-26[26] Peter Pulzer stimmte Scheils These eines regionalen Wahlblocks von Antisemiten und Konservativen 2004 zu und fand die im Anhang der Arbeit aufgefĂźhrten Wahllisten âäuĂerst nĂźtzlichâ, erklärte die darin erkennbaren Wählerwanderungen jedoch teils anders.cite-ref-27[27] Matthias Piefel konstatierte 2004 âerhebliche empirische Mängelâ der Arbeit.cite-ref-28[28]
FĂźnf plus zwei
Hans-Adolf Jacobsen stellte Scheils Buch FĂźnf plus zwei 2003 frĂźheren Werken von Geschichtsrevisionisten wie David L. Hoggan, Alan J. P. Taylor und Viktor Suworow zum Kriegsbeginn 1939 an die Seite. Scheil habe seine These einer gleichgewichtigen Verantwortung fĂźnf europäischer Mächte ohne originäre Archivforschung aufgestellt. Er Ăźbergehe die anerkannten Forschungsergebnisse, wonach trotz einer Mitverantwortung anderer Staaten âHitlers unbändiger Wille zum Kriegâ der kriegsauslĂśsende Faktor gewesen sei. Scheils âEskalationsmodellâ sei konstruiert, widersprĂźchlich und erfordere das Umdeuten bestimmter Fakten: Er Ăźbergehe oder verharmlose die rassistische Ideologie des NS-Regimes. Zudem verkenne er, dass Hitlers angeblich âmaĂvolle Forderungenâ an Polen Teil einer âperfiden Taktikâ gewesen seien. Hitlers wahre Kriegsziele habe die deutsche Besetzung Polens 1939â1945 gezeigt, nämlich dass er mit Krieg eine âpax germanicaâ als kĂźnftiges europäisches âOrdnungsmodellâ angestrebt und die Vernichtung aller âRassenfeindeâ fĂźr unabdingbar gehalten habe. Scheil sei entweder spätes Opfer der damaligen NS-Propaganda oder â wahrscheinlicher â âeiner jener schwer Belehrbaren, die vor allem Hitler und seine Helfershelfer exkulpieren und etwas von der drĂźckenden Hypothek der Deutschen nach 1945 abtragen wollenâ.cite-ref-29[29] Auch Heinz HĂźrten (2004) kritisierte Scheils Thesen in FĂźnf plus Zwei als konstruiert, teilweise apologetisch und vor allem nicht ausreichend mit Quellen belegt.cite-ref-30[30] Klaus Jochen Arnold beurteilte Scheils Werk FĂźnf plus zwei 2003 als konsequente Neuinterpretation der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, das fast die ganze Forschung dazu revidiere. Er stimmte Scheil darin zu, dass Hitler und Stalin den Zweiten Weltkrieg gemeinsam âentfesseltâ hätten. âĂbertriebenâ sei aber, dass Scheil Hitler als ânormalenâ AuĂenpolitiker darstelle, der 1939 nur wegen Danzig gegen Polen vorgegangen sei. Ob Polen laut Scheil fĂźr den Kriegsausbruch und GroĂbritannien fĂźr die Ausweitung zum Weltkrieg verantwortlich sei, sei fraglich. Scheils meist plausible Argumente verdienten es aber, âeingehend diskutiert und verifiziert zu werden.âcite-ref-31[31] Dies lehnte Christian Oswald scharf ab: Indem Arnold festgestellt habe, dass Scheil Hitlers Kriegsrechtfertigungen wĂśrtlich nehme, habe er seinem Buch indirekt âNazipropagandaâ vorgeworfen.cite-ref-32[32] Scheil schrieb 2004, man habe bezĂźglich FĂźnf plus zwei hingewiesen auf die âGefahr, sechzig Jahre nach Kriegsende der NS-Propaganda aufzusitzen und am Ende eine Hitler-Apologie geschrieben zu habenâ.cite-ref-33[33] Die Militärgeschichtliche Zeitschrift des MGFA reagierte darauf mit dem Hinweis, Scheil habe entsprechende Einwände von Historikern wie Heinz HĂźrten nicht berĂźcksichtigt: âMan wird dem Autor kaum bestätigen kĂśnnen, daĂ die Erkenntnis dieser Gefahren bereits ihre Ăberwindung zur Folge gehabt hätte.âcite-ref-34[34]
Ribbentrop-Biografie
Ulrich Schlie attestiert 2013 Scheils Ribbentrop-Biografie, sie schĂśpfe âaus der profunden Kenntnis von Quellen und Literaturâ, kritisiert aber, dass sie diese âimmer wieder mit unhaltbaren Annahmen zu Staatenkonstellation und Struktur der nationalsozialistischen AuĂenpolitik [vermischt] und in der Tendenz revisionistischâ sei. In einzelnen Punkten fĂźhre die Studie zu Erkenntnissen, die den Forschungsstand bereicherten. So sei Scheil der Nachweis gelungen, dass die in der Studie Das Amt und die Vergangenheit behauptete Annahme, die Judenvernichtung sei am 17. September 1941 bei einem Treffen Hitlers mit Ribbentrop besprochen worden, nicht haltbar sei.cite-ref-35[35] Wolfgang Michalka bescheinigte Scheil ebenfalls gute Quellenkenntnis, allerdings âberĂźcksichtigt und zitiert er nur das, was seinem Verständnis von Geschichte entsprichtâ, dies fĂźhre âzu Verzerrungen der Aktenlage und zu grotesken Verrenkungen ihrer Deutungâ.cite-ref-36[36] In der Historischen Zeitschrift rezensierte Lothar Kettenacker, im Buch werde âdas ganze Spektrum nationalistischer Geschichtsklitterung aufgefächertâ. Abgesehen von dem ârechtsgesteuerten Revisionismusâ sei die Biografie auch âunprofessionellâ gearbeitet. So sei keine klare Struktur, Chronologie und Stringenz der Darstellung erkennbar und werde auf fragwĂźrdiger Literaturbasis zitiert.cite-ref-37[37]
Weitere Rezensionen
Rolf-Dieter MĂźller rezensierte 2006 Scheils 2003 und 2005 erschienene BĂźcher zum Zweiten Weltkrieg:cite-ref-38[38] Scheil trete als âRevisionistâ auf, nach dessen Ansicht âdie Geschichte des Zweiten Weltkrieges in groĂen Teilen neu geschrieben werden mĂźsseâ. Dabei sei gerade diese Epoche besonders âdicht und detailliert analysiertâ worden. Scheil habe sein erstes Buch mit der âThese eines angeblich manipulierten NĂźrnberger Urteils Ăźber die deutsche Kriegsschuldâ erĂśffnet, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges als âbloĂe deutsche Niederlageâ und Hitler stets nur als âSchachfigur in der Kalkulation GrĂśĂerer, Mächtigererâ dargestellt. Er habe im Anschluss an Gerd Schultze-Rhonhof versucht, nachzuweisen, dass âDeutschland 1939 lediglich das Opfer einer VerschwĂśrung geworden sei, angezettelt von chauvinistischen Polen, machtgierigen Franzosen, Briten und Amerikanern sowie einem finsteren Stalin.â Diese Linie setze sein zweites Buch fort. MĂźller fragte: âAber läĂt sich wirklich ausblenden, daĂ Hitler diesen Krieg gewollt, angezettelt und als Kampf um 'Lebensraum' gefĂźhrt hat?â Scheil polemisiere zudem gegen Andreas Hillgruber, der MaĂstäbe fĂźr die Erforschung des Zweiten Weltkriegs gesetzt habe. Er distanziere sich von fast der gesamten auf Hillgruber aufbauenden Geschichtsforschung. Bei seiner âQuellendurchsichtâ (MĂźller: âeine verräterische Wortwahlâ) habe er nur seine These stĂźtzende historische Vorgänge und Zitate ausgewählt. Entgegen seinem Anspruch, viele universitäre Forschungsarbeiten wissenschaftlich âzerpflĂźcktâ zu haben, habe er sich nicht mit dem Forschungsstand auseinandergesetzt und seine Diplomatiegeschichte nicht in ihn eingeordnet. Abgesehen vom zu erwartenden Verkaufserfolg kĂśnnte man sein Buch als âverblĂźffende fiktionale Unterhaltungâ betrachten. Informierte Leser wĂźrden jedoch die Herkunft seines Gedankengebäudes erkennen:
âEs findet sich in jenen Argumenten, mit denen Hitler am 22. Juni 1941 den Ăberfall auf die Sowjetunion Ăśffentlich gerechtfertigt hat.â
Manfred Zeidler kritisierte 2006 das Werk 1940/41 â die Eskalation des Zweiten Weltkriegs: Scheil habe vernachlässigt, dass Hitler den Angriffskrieg auf die Sowjetunion als Vernichtungskrieg geplant und gefĂźhrt habe.cite-ref-39[39]
Zustimmung findet Scheil bei nationalkonservativen und rechtsextremen Autoren. 2005 erhielt er den von der Zeitung âJunge Freiheitâ, Ingeborg LĂśwenthal und der FĂśrderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) gestifteten âGerhard-LĂśwenthal-Preis fĂźr Journalismusâ. Der Wiener Historiker Lothar HĂśbelt hielt die Laudatio.cite-ref-vs2007-2-1[2]
Auszeichnungen
⢠2005: Gerhard-LÜwenthal-Preis (Laudatio von Lothar HÜbelt)
⢠2014: Historikerpreis der Erich und Erna Kronauer-Stiftung (in Abwesenheit verlesene Laudatio von Ernst Nolte). Vor dessen Verleihung protestierte Oliver Bruckmann, Dekan der evangelisch-lutherischen Kirche, gegen die Beteiligung der Stadt Schweinfurt daran. Scheil, so Bruckmann, âträgt seine Thesen und Ăberzeugungen zur Entstehungs- und Verantwortungsgeschichte des Zweiten Weltkrieges in einer Zuspitzung und Absolutheit, auch im Kontext entsprechender Medien vor, die geeignet sind, als SteigbĂźgel fĂźr Rechtsradikalismus zu dienen und einem Anti-Europäismus Vorschub zu leisten.âcite-ref-40[40]
VerĂśffentlichungen
⢠Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912. Eine wahlgeschichtliche Untersuchung. Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-09483-2.
⢠Logik der Mächte. Europas Problem mit der Globalisierung der Politik. Ăberlegungen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges. Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-09551-0.
⢠Fßnf plus Zwei. Die europäischen Nationalstaaten, die Weltmächte und die vereinte Entfesselung des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-11638-6.
⢠Legenden, Gerßchte, Fehlurteile. Ein Kommentar zur 2. Auflage der Wehrmachtsausstellung. Leopold Stocker Verlag, Graz 2003, ISBN 3-902475-11-0.
⢠1940/41. Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs. Olzog Verlag, Mßnchen 2005. (zweite, durchgesehene und ergänzte Auflage: Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs von 1940 bis zum Unternehmen Barbarossa 1941. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13377-2)
⢠Revisionismus und Demokratie. Edition Antaios, Schnellroda 2008, ISBN 978-3-935063-82-1.
⢠Churchill, Hitler und der Antisemitismus. Die deutsche Diktatur, ihre politischen Gegner und die europäische Krise der Jahre 1938/39. Duncker & Humblot, Berlin 2008, 2. durchgesehene und ergänzte Auflage. 2009, ISBN 978-3-428-12846-4.
⢠Präventivkrieg Barbarossa. Fragen, Fakten, Antworten. Edition Antaios, ISBN 978-3-935063-96-8.
⢠Transatlantische Wechselwirkungen: Der Elitenwechsel in Deutschland nach 1945. Duncker & Humblot, Berlin 2012, ISBN 978-3-428-13572-1.
⢠Ribbentrop â Oder: Die Verlockung des nationalen Aufbruchs â eine politische Biographie. Duncker & Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-13907-1.
⢠Polen 1939 â KriegskalkĂźl, Vorbereitung, Vollzug. Edition Antaios, Schnellroda 2013, ISBN 978-3-944422-37-4.
⢠Mitten im Frieden Ăźberfällt uns der Feind. Vergessene Wahrheiten des Ersten Weltkriegs â Die Schuld der Sieger in den Debatten der zwanziger Jahre. Landt-Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-944872-05-6.
⢠WeserĂźbung gegen Operation Stratford â Wie die Alliierten 1940 den Krieg nach Skandinavien trugen. Edition Antaios, Schnellroda 2015, ISBN 978-3-944422-44-2.
⢠707. Infanteriedivision: Strafverfolgung, Forschung und Polemik um einen Wehrmachtsverband in WeiĂruĂland, Helios Verlag, Aachen 2016, ISBN 978-3-86933-156-0
⢠Die dreiste Fälschung â Das franzĂśsische Gelbbuch und die Kriegsursachen von 1914, Edition Antaios, Schnellroda 2018, ISBN 978-3-944422-81-7.
⢠Die deutschen Reichskleinodien von 1796â1946 â Skizzen einer Odyssee, in: Dieter Stein (Hrsg.): Festschrift fĂźr Karlheinz WeiĂmann zum sechzigsten Geburtstag, Junge Freiheit Verlag: Berlin 2019, ISBN 978-3-929886-69-6.
⢠Balkanfront 1941. Churchills Strategie, Verlag Antaios, Schnellroda 2019, ISBN 978-3-944422-63-3.
⢠Abschreckungspläne. Der Hauptbericht Joachim von Ribbentrops als deutscher Botschafter in London vom Dezember 1937, Helios, Aachen 2020, ISBN 978-3-86933-252-9.
⢠Der deutsche Donner, Verlag Antaios, Steigra 2022, ISBN 978-3-949041-79-2.
⢠Polens Zwischenkrieg. Der Weg der Zweiten Republik von Versailles nach Gleiwitz. Pour le MÊrite, Martensrade 2022, ISBN 978-3-932381-82-9.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Stefan Scheil im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Stefan Scheil in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Rezensionen zu Werken von Stefan Scheil bei Perlentaucher.de
⢠Internetpräsenz von Stefan Scheil
Einzelnachweise
cite-note-11. â Stefan Scheil: Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912. 1999, S. 8; Michael Dreyer: Stefan Scheil: Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912. Berlin: 1999 (Rez.). Portal fĂźr Politikwissenschaft, 1. Januar 2006.
cite-note-vs2007-22. â Anton Maegerle: âPolitischer und publizistischer Werdegang von Autoren der âJungen Freiheitâ.â In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung âJunge Freiheitâ. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. Verlag fĂźr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S. 205 f.
cite-note-33. â Armin Pfahl-Traughber: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik, C.H. Beck, 3. Auflage. MĂźnchen 2001, S. 46; Die Welt, 15. Februar 2009: Zwischen Extremismus und Demokratie: Neue Rechte ist deutschnational und antiwestlich
cite-note-44. â Einordnung als rechtsextrem: Verfassungsschutzbericht Baden-WĂźrttemberg 2006, S. 179.
cite-note-55. â Einordnung Muniers als rechtsextrem: Bundesamt fĂźr Verfassungsschutz: Jahresbericht 2009, S. 120f. (pdf; 4,3 MB) (Memento vom 24. Dezember 2012 im Internet Archive)
cite-note-66. â Anton Maegerle: Politischer und publizistischer Werdegang von Autoren der âJungen Freiheitâ. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung Junge Freiheit. Verlag fĂźr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S. 206.
cite-note-77. â Rats- und BĂźrgerinformationssystem des Rhein-Pfalz-Kreises: Liste der Mandatsträger.
cite-note-88. â Alternative fĂźr Deutschland - Kreisverband Rhein-Pfalz: Vorstand und Ansprechpartner.
cite-note-99. â Eisenberg âWir sind die einzige wirkliche Oppositionâ, Die Rheinpfalz 16. September 2017
cite-note-1010. â Ergebnisse Kaiserslautern, Bundeswahlleiter, abgerufen am 1. Oktober 2017
cite-note-1111. â Listen-/Direktkandidaten Rheinland-Pfalz, AfD BTW 2021. Abgerufen am 3. Februar 2022.
cite-note-1212. â Bundestagswahlkreis 206: Ludwigshafen/Frankenthal. In: Offizielle Internetpräsenz der Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 26. Februar 2025.
cite-note-1313. â Bundestagswahlkreis 206: Ludwigshafen/Frankenthal. In: Offizielle Internetpräsenz der Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 26. Februar 2025.
cite-note-1414. â Stefan Scheil: Von Ăberfällen und Präventivkriegen. In: ders.: Revisionismus und Demokratie. Edition Antaios, Schnellroda 2008, S. 61â76 (62)
cite-note-1515. â Rolf-Dieter MĂźller, Hans-Erich Volkmann: Die Wehrmacht: Mythos und Realität. Oldenbourg, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-486-59207-8, S. 13; JĂźrgen FĂśrster: Die Wehrmacht im NS-Staat: eine strukturgeschichtliche Analyse. Oldenbourg, 2009, ISBN 3-486-59171-1, S. 57ff.; Johannes HĂźrter: Hitlers HeerfĂźhrer - Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. Oldenbourg, MĂźnchen 2007, ISBN 3-486-58341-7, S. 205â265 und 509â559; Jochen BĂśhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg: Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 29f.; Dieter Pohl: Die Kooperation zwischen Heer, SS und Polizei in den besetzten sowjetischen Gebieten. In: Christian Hartmann, Johannes HĂźrter, Ulrike Jureit, Jan Philipp Reemtsma (Hrsg.): Verbrechen der Wehrmacht: Bilanz einer Debatte. Beck, MĂźnchen 2005, ISBN 978-3-406-52802-6, S. 107â116
cite-note-1616. â Dieter Stein, GĂźnther Deschner, Herbert Ammon, Manfred Backerra, Berndt Banach: Ein Leben fĂźr Deutschland. Gedenkschrift fĂźr Wolfgang Venohr 1925-2005. 1. Auflage. Junge Freiheit, Berlin 2005, ISBN 978-3-929886-24-5 (amazon.de [abgerufen am 28. November 2018]).
cite-note-1717. â Annelie Naumann, Matthias Kamann: Corona-Krieger. VerschwĂśrungs-Mythen und die Neuen Rechten. Das Neue Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-360-01377-4, S. 46
cite-note-1818. â Jost DĂźlffer: Rezension zu Stefan Scheil, Logik der Mächte, in: Historische Zeitschrift 271 (August 2000), Heft 1, S. 258â260
cite-note-1919. â Wolfgang Benz: Geschichtspolitik der âNeuen Rechtenâ: Revisionismus contra historische Wahrheit. Anmerkungen aus aktuellem Anlass. In: Zeitschrift fĂźr Geschichtswissenschaften. Heft 10/2014, S. 785â801, hier S. 785â787.
cite-note-2020. â Wolfgang Benz: Geschichtspolitik der âNeuen Rechtenâ: Revisionismus contra historische Wahrheit. Anmerkungen aus aktuellem Anlass, S. 796.
cite-note-2121. â Sven Felix Kellerhoff (Die Welt, 26. September 2006): Kein ganz normaler Feldzug
cite-note-2222. â Sven Kellerhoff (Die Welt, 1. September 2009): âPolen wartet, fast fatalistischâ
cite-note-2323. â Rainer F. Schmidt: O Schreck: ein Blankoscheck! Stefan Scheils steile Thesen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. Juni 2009, S. 7.
cite-note-2424. â Sergej Slutsch: Die Motive fĂźr die Einladung Molotovs nach Berlin. In: Klaus Hildebrand, Udo Wengst und Andreas Wirsching (Hrsg.): Geschichtswissenschaft und Zeiterkenntnis. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Festschrift zum 65. Geburtstag von Horst MĂśller, Oldenbourg, MĂźnchen 2008, S. 255 und FuĂnote 11; S. 271 und FuĂnote 93; S. 276 und FuĂnote 111
cite-note-2525. â Hans Fenske (FAZ, 23. September 1999, S. 12): Viel Erfolg mit drei Prozent. Zum politischen Antisemitismus der Kaiserzeit
cite-note-2626. â Massimo Ferrari Zumbini: Die Wurzeln des BĂśsen: GrĂźnderjahre des Antisemitismus: Von der Bismarckzeit zu Hitler, Klostermann, 2003, ISBN 3-465-03222-5, S. 580 (Buchauszug online)
cite-note-2727. â Peter G. J. Pulzer: Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Ăsterreich 1867â1914. Mit einem Forschungsbericht des Autors. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2004, ISBN 3-525-36954-9, S. 20 (Buchauszug online)
cite-note-2828. â Matthias Piefel: Antisemitismus und vĂślkische Bewegung im KĂśnigreich Sachsen 1879â1914, V&R Unipress, 2004, ISBN 3-89971-187-4, S. 14 (Buchauszug online)
cite-note-2929. â Hans-Adolf Jacobsen (FAZ, 8. August 2003, S. 6): FĂźnf plus Zwei gleich Null â Ist Europa 1939 in den Zweiten Weltkrieg hineingeschlittert?
cite-note-3030. â Heinz HĂźrten: Rezension zu Stefan Scheil, FĂźnf plus Zwei. In: Militärgeschichtliche Zeitschrift 63 (2004), Heft 1, S. 231â233.
cite-note-3131. â Klaus Jochen Arnold: Rezension fĂźr H-Soz-u-Kult (3. Februar 2004)
cite-note-3232. â Christian Oswald, Antwort auf Arnolds Rezension fĂźr H-Soz-Kult, 5. Februar 2004
cite-note-3333. â Stefan Scheil: FĂźnf plus Zwei, 4. Auflage, Berlin 2009, S. 110.
cite-note-3434. â Militärgeschichtliche Zeitschrift 63 (2004) S. 233.
cite-note-3535. â Ulrich Schlie: Stefan Scheil: Ribbentrop. Paladin mit der Wunderlampe? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 3. Juni 2013, S. 8 u. Online-Ausgabe faz.net, 2. Juni 2013.
cite-note-3636. â Wolfgang Michalka: Rezension zu: Ribbentrop. Oder: Die Verlockung des politischen Aufbruchs. Eine politische Biographie. Berlin 2013, in: H-Soz-Kult, 3. Dezember 2013
cite-note-3737. â Lothar Kettenacker: Stefan Scheil, Ribbentrop. Oder: Die Verlockung des nationalen Aufbruchs. Eine politische Biographie. Berlin, Duncker & Humblot 2013. In: Historische Zeitschrift. Bd. 299 (2014), S. 852â854.
cite-note-3838. â Rolf-Dieter MĂźller: âAdolf der Friedliebende.â In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Juni 2006, S. 9.
cite-note-3939. â Manfred Zeidler: Scheil, Stefan: 1940/41. Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift fĂźr internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 3,2 (2006), S. 392â402.
cite-note-4040. â Oliver Bruckmann: Presseerklärung vom 24. September 2014